Das Wohnheim Schnega wird in Trägerschaft der Seniorenheim "Jeberjahn" Betriebs GmbH & Co. KG betrieben.
Die Leistungen der Einrichtung gründen sich auf die §§ 39/40 BSHG (Eingliederungshilfe).
Die Kosten dafür werden in der Regel von den Sozialhilfeträgern übernommen. Aufgenommen werden Menschen mit geistigen und Mehrfachbehinderungen, d.h. mit einer zusätzlichen seelischen Behinderung (psychiatrisches Krankheitsbild) oder mit besonderen Verhaltensauffälligkeiten wobei die geistige Behinderung im Vordergrund steht. Voraussetzung für die Aufnahme in unserer Einrichtung ist die Vollendung des 18. Lebensjahres sowie ein aktuelles Kostenanerkenntnis.
Bei erreichen der Altersgrenze sollen Ablösungsmöglichkeiten mit entsprechenden Stellen angestrebt werden, wobei die Aufnahme in die Senioren Residenz Jeberjahn - unsere "Muttereinrichtung" im Nachbarort die Voraussetzung für eine bedarfsgerechte Begleitung erfüllt.
Eine medizinische Betreuung und Versorgung ist durch regelmäßige Visitation unseres örtlichen Hausarztes in besonderer Weise gewährleistet. Die psychiatrisch-medizinische Versorgung erfolgt durch Herrn Dr.Heese (Facharzt für Psychiatrie) aus Wittingen der regelmäßige Visiten durchführt.

Sommerfest 2011. In jedem Jahr wieder ein Spaß für alle Bewohner und Mitarbeiter sowie alle die daran teil nehmen. Grillabende werden im Sommer regelmäßig gemacht. Hier kann jeder Grillmeister sein.

Unser heilpädagogisches Team von 10 Mitarbeitern setzt sich aus Ergotherapeuten/Innen, Heilerziehungspfleger/Innen und Pflegefachkräfte zusammen. Wir arbeiten in zeitlich gestaffelten Diensten und sind so rund um die Uhr für die Betreuung und Förderung der 17 Bewohner/innen verantwortlich. Regelmäßig werden wir von einem Psychologen des Landeskrankenhauses Lüneburg in einer Supervisionssitzung begleitet.
Eine enge Zusammenarbeit mit Eltern, Angehörigen, Freunden, gesetzlichen Betreuern und den jeweiligen Kostenträgern und der Heimaufsicht ist für uns selbstverständlich.

Wohnen

Hier stehen ganz lebenspraktische Vollzüge im Vordergrund. In vielen kleinen Schritten sollen die Bewohner dazu befähigt werden, an der Gestaltung ihres Alltags mitzuwirken. Dazu gehören:

  • Selbständiges Aufstehen und persönliche Hygiene
  • Pflege des eigenen Zimmers und der Bekleidung
  • Erlernen des Umgangs mit Geld und Einkauf von persönlichen Gegenständen
  • Orientierung in der näheren Umgebung

Je nach individuellem Fähigkeiten werden die Bewohner an den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten der Wohngemeinschaft wie Zubereitung der Mahlzeiten , Pflege der Gemeinschaftsräume und des Gartens oder der gemeinschaftlichen Wäschepflege beteiligt.

Die einzelnen Leistungen setzten sich aus dem tagesstrukturierenden Plan zusammen.

Freizeitangebote

Ergänzend zu den therapeutischen Angeboten werden von der Einrichtung regelmäßig Freizeitaktivitäten organisiert. Auf Basis freiwilliger Teilnahme können individuell geeignete Tätigkeiten durch pädagogische Hilfestellung Individualität und Eigenständigkeit zusätzlich fördern:

Es finden Therapien in Gruppen statt…… …und auch einzeln.
  • Spielen im Freien, Radfahren
  • Sport und Schwimmen
  • Planen und organisieren von Feiern
  • Besuche von Gottesdiensten und Veranstaltungen der Ortsgemeinde
  • Kino-, Zirkus-, Theater- oder Restaurantbesuche
  • Ferienfreizeitreisen (mind. 8 Tage/Jahr) und Ausflüge
  • Basteln , Malen , Gesellschaftsspiele
  • Jahreszeitliche bedingte Feste und Aktivitäten
  • Besuch von Sportveranstaltungen
  • Kontaktpflege zu anderen Einrichtungen mit behinderten Menschen

Die Außenanlage des Wohnheims lädt zum kreativen Gestalten ein und setzt dadurch Akzente, die die Entwicklungsmöglichkeiten der Bewohner mit Behinderungen fördern. Zur festen Einrichtung gehören:

In unserer hauseigenen Therapiewerkstatt findet im Zuordnungsbereich (HMB-T) die Tagesstruktur statt. Die Töpferwerkstatt des Wohnheimes
  • Große Schaukel
  • Grillplatz
  • Nutzgarten
  • Kleintiergehege

Jahreszeitlich bedingt werden aufgestellt:

  • Sonnen- und Wetterschutz
  • Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten in Form von Turngeräten,
  • Matschzonen, Sandkästen, Schwimmbecken etc.

Durch die Angebote im Freizeitbereich gelingt es uns, auch Bewohnern mit gravierenden Einschränkungen oder Auffälligkeiten in die Gemeinschaft zu integrieren und dauerhaft ein neues zu Hause zu geben.